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Über das Projekt

Am 30. Januar 2013 jährt sich die Machtübergabe an die NSDAP zum 80. Mal. Natürlich setzte die Diktatur der Nationalsozialisten nicht plötzlich und ohne Vorgeschichte am 30.01.1933 ein. Lokale Unterstützung war nötig, aus der sich wiederum unmittelbare Auswirkungen für die Menschen vor Ort ergaben.

Um eine Darstellung des Prozesses der Entdemokratisierung von 1931-1934 auf dem Gebiet des heutigen Landes Brandenburg zu ermöglichen, entwickelte das Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Kooperation mit der Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien und dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V. diese Webseite, die auf lokalen Ereignissen basiert.

Jeden Tag erinnert das Kalenderblatt der Startseite an ein lokales oder regionales Ereignis aus den Jahren 1931–1934 und bildet auf diese Weise den Prozess der Entdemokratisierung ab. Um eine möglichst detaillierte und umfangreiche Darstellung der lokalen Ereignisse von 1931-1934 realisieren zu können, ist eine Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger, indem sie vor Ort recherchieren und Inhalte beisteuern, erwünscht.

Die historischen Inhalte der Kalenderblätter sind dementsprechend ein gemeinsames Produkt von Nutzerinnen und Nutzern, die uns Texte zur Verfügung stellen und unserer Redaktion.

Ziel ist es außerdem, über die Seite Aktive im Land zu vernetzen und zu motivieren, Veranstaltungen und andere Aktionen mit lokalen und regionalen Bezügen zum Thema zu entwickeln und durchzuführen.

Mithilfe der Seite Brandenburg’33 werden politisch interessierte Brandenburgerinnen und Brandenburger erfahren können, wie das vor 80 Jahren war: in ihrem Dorf, in ihrem Verein in ihrem Betrieb oder in ihrer Schule.

Logo Tolerantes Brandenburg
Die Webseite www.brandenburg-33.de wird durch die Koordinierungsstelle “Tolerantes Brandenburg” gefördert.

Logo Zerstoerte Vielfalt
Brandenburg’33 ist Projektpartner des Berliner Themenjahres 2013 “Zerstörte Vielfalt”.

Logo Lernen aus der Geschichte
Die Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien ist Kooperationspartner von Brandenburg’33. Sie fördert die historisch-politsche Bildung und führt eigenständig und in Kooperation Projekte durch. Das vom Verein angebotene Webportal www.lernen-aus-der-geschichte.derichtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, außerschulische Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der historisch-politischen Bildung sowie an alle, die sich für die Gestaltung zeitgemäßen Lernens über die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren.

Logo Moses Mendelssohn Zentrum
Das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V. ist ein interdisziplinär arbeitendes wissenschaftliches Forschungszentrum, das historische, philosophische, religions-, literatur- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung betreibt. Als An-Institut der Universität Potsdam ist es maßgeblich am Studiengang “Jüdische Studien/Jewish Studies” beteiligt. Das MMZ ist ebenfalls Kooperationspartner von Brandenburg’33.

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte ist gleichfalls Kooperationspartner von Brandenburg’33. Das HBPG ist ein Ausstellungshaus, Veranstaltungsforum und Lernort zur Vermittlung der brandenburgischen Landesgeschichte sowie der preußischen Geschichte bis zu ihrem “doppelten” Ende 1932/1947. Es bietet im ehemaligen königlichen Kutsch(pferde-)stall in Potsdams historischer Mitte eine ständige Ausstellung “Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen”, wechselnde Sonderausstellungen sowie zahlreiche Veranstaltungen und unterschiedliche Schülerprojekte. Damit ist das Haus ein Ort der Begegnung, des Dialogs, der Freizeit und der Unterhaltung.